ETAPPE SIEBEN - ES GEHT NOCH HÖHER

Aber es muss weiter gehen!

Nach der kräftezehrenden Etappe gestern, mussten unsere zwei Teams heute die nächste Hürde meistern. Auf der vorletzten Etappe mussten noch einmal knapp 2000 Höhenmeter im Auf- und Abstieg bewältigt werden. Auf der 42 km langen Strecke wurde also noch einmal alles von den beiden Teams verlangt. Der Zeitmesser im Zielort Niederdorf zeigte für die Damen den 6. Platz ihrer Klasse und für die Herren Platz 30 an.

Morgen noch einmal kämpfen und dann haben sie die Alpen überquert!

Hier der Bericht der Vier:

Tag 7 ist Geschichte und aus Spass wurde der Kampf das Ziel zu erreichen.

Langsam Laufen ist nicht das Problem -  so lange Du trotzdem weiterläufst.

Der Start auf dem Marktplatz von St.Vigil führte uns erst einmal flach über schöne Trails zur ersten Verpflegung bei Kilometer 11. Bereits hier zeigte sich in beiden Teams das heute nicht viel mit laufen ist. Peters Schmerzen an Knie und Schienbein waren so schlimm das Carmen und Anne bereits nach wenigen Kilometern im Anstieg aufschließen konnten. Von nun an gab es keine Teamtaktik oder Podium mehr, sondern es galt nur noch das Ziel zu erreichen. Auch Carmens Knieschmerzen wurden so schwer das Sie teilweise nur noch unter Tränen vorran kam. Die Belastung der letzten Tage hinterließen deutliche Spuren.

Der Übergang und der Abstieg des mit 2383 Meter hohen "Forcolla Sora Forno" zum "Pragser Widsee" konnte in diesem Hochalpinen Bereich nur wandernd zurück gelegt werden. Die Klettersteige brachten Abwechslung und sie machten den Läufern die noch fit waren richtig Spaß. An der "Pflegestation 2" wurden Carmen und Peter von Anne und Jürgen bereits erwartet um gemeinsam den 2194 Meter hohen Weißlahnsattel an zu gehen. Vom Gipfel aus ging es dann die letzten 10 Kilometer nach Niederndorf ins wunderschöne Pustertal.

Wieder ein Marathon und wieder 2000 Höhenmeter standen im Ziel auf den Uhren der Teilnehmer.